“Vor” dem Wind

Vor dem Wind zu segeln ist für ein Segelschiff sicherlich nicht das schlechteste. 24 Stunden am Stück zu Motoren, um “vor dem Wind am Zielort anzukommen” , ist sicherlich weder angenehm noch macht das in irgendeiner Form Spaß.

Nur was bleibt der Crew über?

Für die nächsten 24 Stunden ist für die Westküste Portugals ein strammer Wind aus Nord angesagt. Also genau die Richtung, in welche die HEIDE-WITZKA segeln wollte. Da ist es doch nur vernünftig, wenn auch lästig, dass die Crew um Skipper Bernd entschieden hat, wieder einmal die Dieselgenua 24 Stunden laufen zu lassen, um heute gegen Mittag in La Coruna an der Norwestküste Spaniens einzulaufen.

Aktuell ist die HEIDE-WITZKA ca. 10 SM vor La Coruna, so langsam macht sich an Bord ein wenig Frust hinsichtlich des Windes breit. Originazitat Bernd: “Das hier ist sicher nicht Mittelmeer, wo man mal eben 20 SM segelt und dann irgendwo in den Hafen geht. Langsam nervt es, entweder Gegenwind oder überhaupt kein Wind”

Dazu kommt dann noch die Dünung von 3-5 Metern, die das Auslaufen aus dem letzten Hafen schon zu einer Herausforderung machte.

Nach dem Festmachen will die Crew einen ausgiebigen Wettercheck vornehmen und dann entscheiden, wie es weitergeht. Wir können gespannt sein.