Rocognica – Was für eine Nacht….

Das war eine Nacht..!!!!!

Und es begann so gut in Primosten.

Um 10:00 Uhr der Start zu der Bucht “Stari Trogir”,  “schleichend” nur mit dem Vorsegel unter mitlaufendem Motor, der kurz nach Verlassen des Hafens abgestellt wurde. 10:30 Uhr Uhr, das zweite Segel, das Groß gesetzt und dann mit wechselnden Kursen in die Bucht.

Nach Ankermanoever  gegen 14:00 Uhr fest. Endlich hielt mal unser Anker nach den vergeblichen Versuchen vor 3 Tagen.

Nach dem zu Wasser lassen des Dinghi und ausgiebigem Schwimmen, sogar der Skipper konnte das Boot von Aussen beidseitig inspizieren.

Aus Kombüse gab es ein vorzügliches mediterranes Essen. Wir fühlten uns einfach gut.

Die Koje rief gegen 22:00 Uhr.

Aber es kam anders!!!!

Schon um 22:30 Uhr schreckte die Crew durch den Notalarm der vorhandenen elektronischen Ankerwache auf.

Der Anker war los.

Die schon vor dem Zubettgehen beobachtete Änderung der Windrichtung hatte anscheinend den Anker gelöst,  er war eben doch nicht fest.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen den Anker wieder festzusetzen entschied sich die Crew fuer eine Nachtfahrt in den nächsten Hafen, Rogoznika.

Ankunft um 01:45 Uhr und durch den, trotz der späten bzw. frühen Zeit , freundlichen einweisenden Hafenmitarbeiter an sichere Mouringleinen vertäut.

Was lernen wir daraus: Erstens kommt es anders und Zweitens wie Du denkst!

Aber, das wichtigste, Boot und Crew wohl auf. Mal sehen, welche Überraschungen der heutige Segeltag bringt.

Es scheint als sei die Form des Ankers für felsigen Untergrund nicht gut geeignet.