Gänsehaut…..

Der Wind ließ uns mal wieder nicht im Stich, anfangs 15 kn, später mal wieder 26 – 32. Mit zum Teil 8,5 kn waren wir schnell in Leucate. 

Beim Auslaufen in Cap d’Agde mussten wir ein Regattafeld passieren lassen, wir wollten natürlich nicht stören. Die Regatta ging allerdings nach Leucate, so dass wir hinterher liefen.
Zur Frustration der Teilnehmer kamen wir jedoch außer Wertung als Dritter ins Ziel, trotz Spätstart 😉
Das Regattafeld sieht man sehr schön auf den AIS Daten!

Belohnt wurde wir zudem mit einer Wahnsinnsdelfinshow!! Mindestens zehn Tiere minutenlang neben dem Boot, mit Sprüngen und jeder Menge Action!

Klasse!

Meldung von Bord zum Thema Cap d `Adge

Wenn der Webmaster schon recherchiert dann bitte richtig:

Auszug aus TripAdvisor:
Der sogeannte Schweinchenstrand macht seinem Namen alle Ehre. Sex on the Beach ist das Programm. Anfangs spannend, ist es irgendwann nur noch normal und einfach ehrlich. Solange alle nackt sind, sind alle gleich. Wie hat es ein Rentnerehepaar so schön ausgedrückt. Ist doch alles menschlich. Die Menschen sind sehr nett zueinander und werden nur aggressiv, wenn jemand in Textil kommt. Ansonsten könnte die Welt eine bessere sein, wenn alle so offen, tolerant und ungezwungen wären. Für Kinder natürlich gar nicht geeignet. Aber der Rechte kilometerlange Strandabschnitt ist FKK Familientauglich

Wir sind ganz vorbildlich und spielen langweilig Karten 😉

Nachdem der Skipper dem deutschen Nachbarboot die Holepunkte für einen Gennaker erklärt hat sprang zur Belohnung eine Flasche Rum heraus. Da wir in den letzten Tagen aufgrund zu erwartender Schwerwetterlage abends zurückhaltend sein mussten, gönnen wir uns heute in der Erwartung “langweiliger” 14 kn Wind am nächsten Tag den ein oder anderen.

Da der Wind auch langsam runtergeht sitzt es sich im Cockpit gut, die Spielkarten bleiben auch liegen.

Zudem waren zumindest die männlichen Crewmitglieder der Ansicht, daß sie die SKB aufgrund der aktuellen Wassertemperaturen ohnehin nicht gut im FKK Bereich vertreten könnten.

Grüße Nils

Cap d ´ Agde – Lust auf Segeln?

Zitat aus Wikipedia:

Überregionale Bekanntheit gewann Cap d’Agde durch die 120 Hektar große FKK-Anlage Village Naturiste im Nordosten der Stadt. Da die Touristenviertel von Cap d’Agde Anfang der 1970er Jahre am Reißbrett entstanden, war auch das Village Naturiste eine Idee der Stadt Agde. Durch die Hafeneinfahrt von Port Ambonne vom Rest Cap d’Agdes abgetrennt, finden FKK-Freunde einen urbanen Siedlungskomplex mit Appartementhäusern in terrassenartiger Bauweise, die bis zu fünf Etagen hoch sind. Aufgeteilt ist dieser Bereich in die Gebäudeeinheiten Port Ambonne, Port Nature, Heliopolis und Heliovillage. Zwischen den einzelnen Bereichen liegen die Reihenhäuschen von Port Nature und Heliovillage inmitten von Garten- und Grünanlagen. Im Siedlungskomplex gibt es auch zwei Hotels und einen Campingplatz. Der Strand hat eine Länge von gut zwei Kilometern. Am Strand gibt es Strandbars und Restaurants. Es können Segelboote, Liegen und Sonnenschirme gemietet werden. Im Zentrum befinden sich Versorgungsmöglichkeiten aller Art, einschließlich Banken, Postämtern, Arztpraxen, Friseursalons, etlicher Restaurants, Supermärkten, Einzelhandelsgeschäften, Waschsalons, sowie dreier Schwimmbäder. Bis zu 40.000 Einwohnern und Touristen sind in der Ferienzeit im Village Naturiste. Mit 1,5 Millionen Besuchern, Tagesgäste eingeschlossen, handelt es sich um die meistbesuchte FKK-Anlage der ganzen Welt. Später ist die FKK-Anlage auch ein Urlaubsziel von Swingern geworden. Es gibt Sex-Shops und Swingerclubs

OK, soweit die Informationen, Ich gehe zwingend davon aus, dass die oben zitierten Erkenntnisse keinerlei Einfluss auf die Wahl der Crew der HEIDE-WITZKA hatte, genau diesen Hafen anzulaufen.,

Hier der kurze, aber prägnante Bericht von Skipper Nils von heute Nachmittag:

Hi Karlo,

Na selbstverständlich, alles gut 😉

Lust auf Segeln!

Obwohl heute der letzte Mistraltag war, hatte die Crew Lust zu segeln, bevor es ab morgen mit dem Wind vorbei ist. Bei ordentlichen 7 – 8 Bft haben wir entschieden zumindest den kurzen Schlag nach Cap d’ Agde zu segeln. Also ab unter Land, Segel auf Bettlakengröße und bei 6 bis 7 kn Geschwindigkeit bis zum Hafen.

Jetzt machen wir gemütlich bevor es dann morgen bei wenig Wind nach Leucate geht.

Grüße Nils

Bonjour Mistral!

Bonjour mistral!!

Glücklicherweise haben wir gestern den langen Schlag gemacht. Der erwartete Mistral erreichte uns etwas früher, so dass der Wind ordentlich anzog. Also schön direkt unter Land, ablandiger Wind, daher nur Windwelle. Der Wind ging hoch bis 34 kn, Segelfläche auf Optisegelgröße verkleinert und mit 6 bis 7 kn Fahrt durchs Wasser bis nach Sète. Ein geiler Ritt!

Jetzt werden wir die nächsten zwei Tage hier verbringen und den Mistral aussitzen. Da wir gut in der Zeit sind, alles kein Problem! Geplant ist ein Besuch von Montpellier und einfach mal entspannen! Und das Schiff von der Salzwasserdusche reinigen!

Grüße von der Heide-Witzka!

Nils

Der Golf des Löwen (Golfe de Lion)

Hier der erste Bericht von Skipper Nils, der nun die nächsten 14 Tage mit der HEIDE-WITZKA von Marseille aus bis nach Nordspanien segelt. Erfreulicherweise hat er technische “Schmankerl” von einer der Vorgängercrew übernommen, so dass wir quasi “Live” mit an Bord sein können.

Der erste Tag!
Der erste Schlag von Marseille auf die Westseite des Golf du lion ist bekanntermaßen blöd. Der erste Hafen ist saint Marie de la mer, nach 35 sm. Aber aufgrund der deutlichen Mistralwetterlage ab Montag/Dienstag wollten wir schnell diese Tour in NW Richtung hinter uns bringen, da dies bei Mistral (Wind aus NW) nicht möglich ist. Zuerst war kaum Wind, dafür aber eine fiese, lange Düningswelle die dem ein oder anderen Mitsegler zu schaffen machte. Ab Saint Marie de la Mer war dann aber klasse Wind aus SW (warum auch immer) mit 16 bis 22 km. Die Heide-Witzka lief ruhiger und bei halben bis hoch am Wind in der Spitze 8 kn. Also Entscheidung Saint Marie de la Mer liegen zu lassen und direkt durch bis Le Grau-du-Roi, größter Hafen des Mittelmeers. Insgesamt also 48 sm, und dafür jetzt die perfekte Ausgangsposition für den Rest der Strecke! Selbst bei Mistral ist der Wind ab jetzt ablandig und raum, also machbar. Zudem ab jetzt Hafen an Hafen, also keine langen Schläge mehr notwendig!
Grüße
Nils

Abschlußmeldung von Skipper Cornel

Guten Abend Karlo,

eine abwechslungsreiche Segelwoche neigt sich dem Ende. Mannschaft und Boot sind sicher in Sausset les Pins angekommen, unsere Heide Witzka ist fest vertäut und erwartet die morgige Übernahme durch Nils.

Die Calanques haben wir heute Morgen verlassen und Kurs auf Marseille angelegt. In der Vorbeifahrt an der alten Mittelmeermetropole bot sich uns noch eine herrliche Regatta im Angesicht des Château d’Ifs.

Nach Kurswechsel auf West zeigt sich der Löwen-Golf auf Am-Wind-Kurs von seiner besten Seite und hat seiner bekannten Flautenarmut alle Ehre gemacht – wohlgemerkt ohne dabei auf Mistral aufzudrehen…

Erfüllt durch die vielfältigen Eindrücken der vergangenen Woche grüßen dankbar Mathias, Veit, Felix und Cornel

Auf dem Weg nach Marseille zum Crewwechsel

[13:20, 24.5.2019]
Moin Karlo,

gestern Mittag haben wir unseren schönen Liegeplatz im Hafen von Cassis verlassen, um anschließend die eindrucksvollen Calanques in Maschinefahrt zu erkunden. Ein tolles Erlebnis, insbesondere in der Vorsaison.

Zum Baden warfen wir den Anker am späteren Nachmittag in der Calanque des Pierres Tombees.

[13:35, 24.5.2019]
Mittagessen und Siesta in der Sonne mit anschließendem Dingimanöver. Eine schwach windige Prognosen und die atemberaubende Natur an der Steilküste überzeugen uns, die Nacht hier zu verbringen. Nicht ganz ohne vorausschauende Absicht hatten wir uns bereits in Cassis in der Poissonerie Jeff mit Doraden und Loup de Mer “eingedeckt”… provençalisch zubereitet, ein Festmahl unter Sternenhimmel…


[13:43, 24.5.2019]
Mit obligatorischem “Bordkonzert” zur Nacht beenden wir unseren Tag in dieser einmaligen Natur…

Nachhaltig beeindruckt grüßen Felix, Mathias, Veit und Cornel

Vive la France!!

Hallo Karlo,

wir sind im Sommer Südfrankreichs angekommen – Wasser, Wind, Sonne, Wärme…

Bereits früh morgens haben wir unsere Insel verlassen, um den Sonnenaufgang auf dem Wasser zu erleben…

Ausgedehntes zweites Frühstück an den Îles des Embiez vor Anker liegend, einschließlich Badeeinsatz…

Weiter Richtung Westen nutzen wir die leichte Brise zum Segeln bis unterhalb des Cap Canailles.

Cassis läd mit hochsommerlichen Temperaturen zum Abendessen im Cockpit…

Vive La France 🇫🇷

Es grüßen Veit, Felix, Mathias und Cornel

Vom Winde verweht….

…oder aber: “Eingeweht auf Porquerolles. Zugegeben, es gibt schlimmeres. Vor vielen Monden bin ich mal 3 Tage in Seelands Odde Havn eingeweht, das war deutlich weniger kurzweilig, als ich es mir jetzt für die Crew der HEIDE-WITZKA vorstellen kann. Hier der Bericht von Skipper Cornel und die Fotos dazu:

Moin Karlo, die Natur der Ile de Poquerolles sowie der vorherrschende starke Wind motivieren uns zu ausgeprägter Inselerkundung…

Obwohl die “auferlegten” Hafentage uns natürlich die Seglerherzen bluten lassen, hält sich unser Leid in Grenzen, und wir genießen die Schönheit der Insel in der Vorsaison. Wir sind uns einig – es gibt durchaus Schlimmeres 🙂

Per Fahrrad lernen wir die Insel näher kennen. Grandiose Buchten und einsame Strände laden zum Anbaden ein.

Unter blauem Himmel bei mächtigem Nordwest grüßen, Veit, Mathias, Felix und Cornel