Der Crew No.11 ist es zu warm

Am Sontag hat die Crew No.11 mit Skipper Ingo M. das Schiff in Slano übernommen. Ich hatte Nachmittags kurz Kontakt zu Ingo, ihm war zu warm und die Crew hatte sich hingelegt. Verständlich nach dem langen Flug…

Ingo selber wollte sich ein Eisfass besorgen und sich drei Tage darin aufhalten.

Am Montag erklärte mir der Skipper, man wolle erstmal relaxen, ausserdem habe er Urlaub und überhaupt wird Segeln überbewertet. Deswegen liege die HEIDE-WITZKA immer noch in Slano.

Soeben erhielt ich eine Nachricht folgenden aufschlußreichen Inhalts:

“Wir gehen jetzt im Maran essen. Die HW ist hier ja schon mal gewesen.”

Ich habe daraufhin ein kurzes Beratungsgespräch mit dem Skipper hinsichtlich der Form und des Inhaltes von Meldungen für das Online-Logbuch geführt, was er mit der Meldung: “snhgkzgfhj?” quitierte.

Entweder ist das die Hitze oder der Wein oder beides. Warten wir mal ab, bis sie gegessen haben.

Crew No.10 meldet sich ab!

Moin Karlo,

dank AIS wißt Ihr ja schon, dass wir die letzte Nacht in Kobas gelegen haben und nun wieder in Slano sind. Kobas ist eine kleine Bucht und liegt nur knapp 3 sm von Slano entfernt.

Es ist Idylle pur und wir haben dort zum letzten Mal in diesem Urlaub gegrillte Dorade und als Vorspeise Oktopus-Salat  gegessen. Man kann diese Bucht nur wärmstens empfehlen.

Da uns das Bargeld ausgegangen und Kreditkartenzahlung nicht möglich war, hat der Wirt unsere Frauen heute morgen sogar nach Ston mitgenommen.

Während er seine Besorgungen tätigte, konnte so die Urlaubskasse aufgefüllt und letzte Einkäufe getätigt werden. Anschließend gab’s noch eine Weinverkostung bei dem Weinlieferanten der Konoba…

Zu allem Überfluss durften wir dann auch noch die Heide-Witzka an der Wall of Fame der Konoba (Luka’s Taverna) verewigen.

Auch das letzte Anlegen in Slano verlief problemlos. Nach 2 Wochen an Bord sitzt halt jeder Handgriff.

Jetzt muss der Pool der Marina für die nötige Abkühlung herhalten.  

316 sm unter Segeln mit nur ganz wenigen Motorstunden, herrliche Wind- und Wetterverhältnisse und eine traumhafte Landschaftskulisse sind bald nur noch Erinnerung.

Wir wünschen Ingo und seiner Crew eine gute Anreise und einen ebenso schönen Urlaub.

Liebe Grüße an Alle und bis Bald beim nächsten SKB-Abend.

Markus, Gabi, Eva und Jürgen

Over and out

Auf dem Weg zum Crewwechsel

Wahrend die Crew No.10 auf dem Weg zum Crewwechsel nach Slano ist, sich der Skipper der Crew No.11, Ingo M. aus B. sich quasi “schon mal auf die Socken macht”, hier noch zwei nachgelieferte Fotos aus Lastovo:

 

Anmerkung des Webmasters:

Während ich hier so sitze und vor mich hinschwitze und den Track der HEIDE-WITZKA beobachte, fällt mir doch ein AIS-Signal ganz in der Nähe der HEIDE-WITZKA auf.

Die VELSHEDA , ein Traditionssegler, von der ich hier zuhause ein spektakuläres Foto hängen habe. Hier ein paar Impressionen:

 

Glasklares Wasser…

Nach einer Nacht an der Boje ging es am 26.7. von Hvar nach Lastovo. Die gesamte Insel ist ein Nationalpark mit einer besonderen Vegetation und Unterwasserwelt. Das Wasser ist glasklar!

Leider war die nächste Einkaufsmöglichkeit 2,5 km entfernt, sodass Jürgen und ich uns zu Fuß durch die Berge auf den Weg machten, um das Nötigste für die Bordküche einzukaufen. Dafür wurden wir mit einem phantastischen Ausblick über die Bucht belohnt.

Vorher hatten wir das Problem mit dem Anker lösen können, der jetzt wieder einsatzbereit ist.

Nach einem wieder einmal hervorragenden Essen ging ein herrlicher Segeltag zu  Ende.

 

27.7.2018

Aufstehen um 7:30 Uhr, Badehose an und … einfach irre… per Kopfsprung vom Schiff ins Leere, denn das Wasser ist so klar, dass man es nicht wahrnimmt und nur den Grund sieht.

Frühstück an Bord und nach einem weiteren Erfrischungsbad.  Ablegen gegen Mittag Richtung Südost. Vorbei an der Südseite der Insel Korcula ging’s mit achterlichem Wind von ca. 4 Bft und gemächlichen 5,5 kn SOG nach Trstina auf der  Festlandshalbinsel, wo wir im kleinen Hafen festmachten.

Neben uns liegt eine 42 Bavaria mit einer jungen österreichischen Skipperin mit der wir ins Gespräch kommen und von ihr erfahren, dass sie mit wechselnden Crews zunächst zu den Kanaren, von dort über den Atlantik, dann in der Karibik und anschließend über die Azoren zurück segeln will.

An dieser Stelle alles Gute für den Törn!

Sportlicher Track und die Erklärung

An alle daheimgebliebenen Segelkameraden, getreu dem Motto, wer sich nicht meldet, dem gehts gut, wisst Ihr nun, weshalb wir uns eher selten melden.

Am Sonntag (22.7.) ging’s von Stomorska bei 3-4 Bft aus NW bei strahlendem Sonnenschein nach Sibenik, dem nördlichsten Punkt unseres Törns. Nach 45 sm unter Segeln haben wir um 18:10 Uhr am Kai des Stadthafens festgemacht. Der Hafen liegt  an der Promenade unmittelbar unterhalb der historischen Altstadt mit seinen kleinen verwinkelten Gassen, Restaurants -und natürlich auch Modeboutiquen.

Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht begann der nächste Tag mit zum Teil kräftigen Schauern. Wir haben die Zeit genutzt und den in Wurfweite zu unserem Schiff gelegenen Marine-Shop besucht. Ein kleiner Laden, der erstaunlich gut sortiert ist. Wir entschieden uns für 4 Schäkel und 20m 5mm Leine.  Ergebnis war eine nun endlich funktionierende, praktische Gangway!

Ablegen in Sibenik am 22.7. um 13:40 Uhr, Fahrt durch die traumhafte Kulisse des Kanal Sveti Ante. Nach nur 12 sm Ankern in der Bucht vor Primosten und mit dem Dingi übergesetzt. Leider sehr unruhige Nacht mit Ankerwache, da starker Wind und Schwell.

Deshalb am nächsten Morgen (Di 23.7.) schon um 6:30 Anker gelichtet und unter Segeln Richtung Süden. Nach 37 sm Ankunft in Hvar auf Hvar. Obgleich der Hafen leer war, kam uns die PortAuthority mit dem Boot entgegen und hinderte uns wirsch mit den Worten:  „Go! Go! The habour is full!“  an dem bereits eingeleiteten Anlegemanöver. Der Hafen selbst glich einem Hexenkessel: überall Ausflugsdampfer, Wassertaxis, kleine Sportboote und zwischendurch auch noch eine herannahende Fähre, die sich mit Schallsignalen Platz verschaffte. Derweil frischte der Wind auf 6 Bft auf. Bloß raus hier und möglichst ohne Haverie! In der gegenüberliegenden A C I Marina ging ohne Reservierung auch nichts. Immerhin konnten wir unsere leeren Frischwassertanks auffüllen für sagenhafte 250kn (=35 €!!!).  Dafür kann man auf der Ostsee 2 mal übernachten.

Dann eben in einer der vielen Buchten auf Pakleni Otoki ankern. Ging wegen Ausfall der Ankerwinsch auch nicht. Und nun?!

Fortsetzung folgt!

Es git zu berichten, außer dass..

ich nichts von Bord berichten kann. Ausser den täglichen Tracks, die ich selber archiviere, kein Sterbenswort von Bord.

Kann ich ja verstehen, dort soll es noch heißer sein wie hier, also zumindest ein Mindestmaß an Verständnis. Wobei: Heiß an Bord ist besser als heiß im Büro….

Grundsätzlich handelt es sich wohl, wenn ich die Zeiten und die Tracks so verfolge, eindeutig um eine “früaufstehende Crew”. Wobei wir wieder bei der Problematik von gemischten Crews sind, aber darüber sprachen wir ja hinglänglich.

Sportlich ist der heutige Track aber allemal!

Etwas verwundert war ich am Sonntag Abend. Da lag die HEIDE-WITZKA in Sibenik, und ich hätte mindestens eine Kiste Bier drauf gewettet, dass sie am Montag in Richtung Krk-Wasserfälle geht. Sibenik ist eigentlich der Eingang zu dem Kanal, an dessen Ende eine wunderschöne Marina liegt und von wo man aus zu Fuß zu den berühmten Wasserfällen gehen kann.

Müsste man eigentlich mal gesehen haben, denn dort ist Winnetou (zumindest im Film) ganz oft vorbeigeritten.

Na gut, vielleicht haben Sie es überhaupt nicht gewisst. Ich war vor Jahren mal da und fand schon den Weg dorthin wirklich schön.

Morgenstimmung ….

Nachdem es gestern zunächst windstill war, frischte der Wind gegen 14:00 Uhr bis zu sechs Windstärken auf. Es war Segeln vom Feinsten, allerdings mussten wir kreuzen, um nach Bol auf der Südseite von Brac zu kommen. Der Ort liegt in unmittelbarer Nähe zu dem „goldenen Horn“, einer kleinen Landzunge aus Kieselsteinen, die je nach der Strömungsrichtung seine Form verändert. Der Liegeplatz gegenüber dem Fähranleger war äußerst zentral.  Abends gab es Livemusik mit Gesang und Gitarre. Nette Hintergrundberieselung für den Sundowner. Ab 22.00 dann heftige Discomusik bis 01:00 Uhr.

Heute aufstehen um 6:30 Uhr, Ankern am Goldenen Horn Frühstück und Fotoshooting mit der Drohne (von dem Ergebnis war selbst ich überrascht).

Nach dem obligatorischen morgendlichen Bad im Meer ging’s Richtung Westen mit achterlichem Wind entlang der Südküste von Brac und vorbei an etlichen malerischen Buchten.

Da alle Marinas um Split herum am Wochenende ausgebucht zu sein scheinen, entschlossen wir uns spontan, nach Stomorska auf der Insel Šolta auszuweichen. Ein guter Entschluss. Es ist ein kleiner, ruhiger Ort, der für seine guten Restaurants bekannt ist.

 

Uns geht´s sooooo gut….

Moin Karlo,

Ich hoffe, du kannst mit dem Video etwas anfangen und es online stellen. Habe versucht, es auf YouTube hochzuladen und entnervt aufgegeben.

Nach Mjlet, Korcula und Hvar sind wir gerade auf dem Weg zum Goldenen Horn im Süden von Brac -leider unter Motor, da es windstill ist. Ohne Badestopps auf dem offenen Meer wäre es bei der sengenden Hitze nicht auszuhalten.

Sonnige Urlaubsgrüße aus Kroatien, Markus und Crew

 

Keine Beiträge von Bord!

deswegen nur der heutige Track…..

Aber so wie es aussieht, segeln die wirklich. Oder sollte da kroatisches Bier ….nein, dass kann ich mir nicht vorstellen. Nicht schon am Vormittag.