Das Leben kann so hart sein….

Das Leben ist schon bitter!

Das waren Dr. Rudis Worte heute Morgen, als er mich anruf, und so ziemlich das gesamte Leid, das einem Segler widerfahren kann, in ausführlichsten Worten schilderte.

Nicht nur, dass man das karge Frühtstück an Bord der HEIDE-WITZKA von der Sonne geblendet einnehmen musste, nein, die Crew musste sich aufgrund der Witterung sogar von einigen Kleidungsstücken trennen, auf dass es Ihr, der Crew, nicht zu warm würde.

Kaum ausgelaufen kam dann der Bootsmann (Marc) auf die dreiste Idee, den leichten Wind auch noch auszunutzen, was dann, aus der sicheren Position im Cockpit, zu dem nachfolgenden Anblick führte.

Parasail

Nun rausche man mit fast 7 Knoten vor dem Wind durch die glatte Ostsee, Heiligenhafen entgegen.

Ich habe die Crew im Namen der gesamten Segelkameradschaft unseres Mitgefühls versichert und ihr zugerufen:

“Haltet durch, es kommen andere Zeiten…..!”

Eckernförde

Die HEIDE-WITZKA hat den letzten freien Platz im Stadthafen ergattert, Dr. Rudi muss nicht lange laufen, um eine Örtlichkeit für die dringend erforderliche Nahrungsaufnahme zu finden.

Angeblich habe man unmittelbar nach dem Einlaufen das letzte Bier an Bord getrunken, wobei sicherlich davon auszugehen ist, dass es sich um das letzte an Bord verfügbare Bier gehandelt hat. Ich glaube nicht, dass die Crew zukünftig der Abstinez frönen will, zumindest würde es mich nicht nur verwundern, es macht eigentlich auch keinen wirklichen Sinn.

Auf der Suche nach möglicherweise noch an Bord befindlichen Getränken stieß man auf einen Flasche zunächst nicht zu definierenden Inhalts. Nach genauerer wissenschaftlicher Untersuchung konnte festgestellt werden, dass diese Flasche nebst Inhalt offensichtlich bereits eine Atlantiküberquerung hinter sich hatte. Ein sofort eingeleiteter Selbstversuch führte zu dem nicht verwunderlichen Schluß, dass Dr. Rudi dringenden Gesprächsbedarf mit dem letzten Skipper hat. Der Inhalt der Flasche, angeblich karibischer Rum, diene “allenfalls zum Reinigen des nicht vorhandenen Teakdecks der HEIDE-WITZKA, aber auf keinen Fall zum Verzehr durch einen durchschnittlichen Mitteleuropäer”. Wobei Dr. Rudi selbstverständlich sofort hinzufügte, dass er sich keinesfalls für einen solchen halte. Mitteleuropäer vielleicht, durchschnittlich auf keinen Fall.

Crew Crew1 Eckernförde Laboe Sonnenuntergang Laboe

Segeln extrem…

Wie berichtet, hatte sich die HEIDE-WITZKA, besser die Crew mit dem Schiff, am Mittwoch in aller Frühe vor dem herannahenden Attentat (der geneigte Leser wird sich an die Lagemeldung der Polizei Schleswig erinnern) aus Schleswig ausgelaufen.

Dies trotz widriger Winde um 6 BF, was der Schlei eine für dieses Gewässer ungewöhnliche Wellenhöhe von ca. 1 Meter bescherte. Aber die Atlatikerfahrene HEIDE-WITZKA lächelte nur müde und zog ihren Weg durch die Wellen.

In einem waren “Extremschlag”, den ich der Crew, das muss ich zugeben, so nicht zugetraut hätte, segelten sie in einem Schlag, ohne einen weitern Hafen anzulaufen, bis nach Kappeln um dort den restlichen Tag und Abend auf dem Hafenfest zuzubringen.

Ausspreche Anerkennung für diese seglerische Gewaltanstrengung. Tiefergehende Informationen über den Verlauf des Abends auf dem Hafenfest Kappeln wurden mir schlicht verweigert, hier ist dann die Phantasie des Lesers gefragt.

Heute, an Himmelfahrt, nicht wirklich früh am Morgen, ging es dann wieder hinaus auf die Ostsee, bei etwas kappeliger See und Wind aus NO wurde tatsächlich gesegelt. Vorbei an Olpenitz, Damp und Waabs in Richtung Eckernförde, wo mit dem Eintreffen in den nächsten 2 Stunden zu rechnen ist.

Da Dr. Rudi bekanntermaßen ein Freund der kurzen Wege ist, beabsichtigt die Crew im Stadthafen von Eckernförde anzulegen. Von dort soll es dann, am Freitag morgen, mit westlichem Wind sehr kommod in Richtung Heiligenhafen gehen.

 

Lagemeldung der Polizei Schleswig

Tatort: Schleswig, Yachthafen
Tatzeit:  10.00 Uhr,  (genauer Zeit unbestimmt)
Tatbestand: Gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr
Beteiligt:

  1. Besatzung der SY HEIDE-WITZKA  (Heimathafen Heiligenhafen)
  2. “Blinder Passagier”, von dem nur der Spitzname “Kaschi” bekannt ist

 

Verletzte Rechtsvorschriften:

  1. § 315 c StGB (Gefährlicher Eingriff in den Bahn-, Schiffs- oder Luftverkehr

 

Schilderung des Sachverhaltes:

Durch die hinlänglich bekannten “gut informierten Kreise” konnte hier in Erfahrung gebracht werden, dass es in den Morgenstunden des heutigen Tages zu einem geplanten Übergriff auf die Unversehrtheit der gesundheitlichen Konsistenz der Besatzung des Segelschiffes “HEIDE-WITZKA” gekommen ist. Nach Zeugenaussagen versuchte während des oben bezeichneten Zeitraums eine männliche Person mit hochprozentigem Alkohol aus nordschleswiger Produktion unbemerkt, also quasi als “blinder Passagier”, auf das benannte Segelboot zu schleichen.

Unzweifelhaft waren seine Absichten, der Besatzung zumindest einen Teil des mitgeführten hochprozentigen Getränkes beizubringen. Auch wenn davon ausgegangen werden muss, dass sich die heldenhafte Besatzung mit aller Kraft dagegen gewehrt haben würde, kann daraus nicht unisono geschlossen werden, dass es nicht zu einem mehr oder weniger gefährlichen Eingriff in den Schiffsverkehr gekommen wäre, da die Besatzung zweifellos, weil in keiner Weise mit den Folgen und Auswirkungen dieses in Flaschen gefüllten Teufelszeuges vertraut, sicherlich auf Tage hinaus in ihrem Reaktionsvermögen eingeschränkt gewesen wäre.

Alleine der Umstand, dass die HEIDE-WITZKA bereits einige Stunden vor dem Versuch der Tatausführung, entgegen den eigentlichen Absichten, mit unbekanntem Ziel ausgelaufen ist, kann nicht über den Grad der Gefährung, in welcher sich Schiff und Besatzung befunden haben, hinwegtäuschen.

Befragung des mittlerweile ermittelten Täters:

Die hochnotpeinliche Befragung des Tatverdächtigen ergab, dass er vermeintlich von Angehörigen aus Buchholz dazu angestiftet wurde, seine Untat auszuführen,  aufdas diese sich an den Folgen erfreuen. Ansonsten konnte der “Kaschi” keine weiteren Hinweise geben, weil es ihm, nach eigenen Angaben, am nötigen “Durchblick” fehle.

Da es sich bei dem Täter auch “nur” um ein Anstiftungspopfer der subversiven Buchholzer Kräfte handelt, wurde er entlassen und die weiteren Ermittlungen der Buchholzer Dienststelle übergeben.

Von der HEIDE-WITZKA fehlt nach wie vor jede Spur.

 

Personalwechsel und Wetterwechsel

Hm, ob das einen ursächlichen Zusammenhang hat?  Von Finkenwerder bis Laboe war Bootsmann Jonny an Bord und das Wetter phantastisch.

Kaum ist Marc an Bord, ist das Wetter so, wie es ist. Wer es nicht glaubt, soll aus dem Fenster schauen.

Gestern Morgen ist die HEIDE-WITZKA aus Laboe ausgelaufen, Richtung Schlei. Das Großsegel blieb drin, die Genua gerefft, und trotzdem 7 Knoten. Was in der Summe darauf hindeutet, daß das Wetter (durchwachsen)  und der Wind ( in Böen 7 BF) nicht wirklich so waren, wie es in einem “Wonnemonat” Mai zu erwarten gewesen wäre.

Deswegen ging es auch in Höhe der Schleimündung “Hart Backbord”, rein in die Schlei und ohne größeren Zwischenstop bis nach Schleswig.

Eigentlich gibt es nichts besonderes zu berichten, sagte Dr. Rudi, wusste allerdings von einem faszinierenden Anlegemanöver zu berichten. Bei richtig widrigem Wind und einem engen Hafen hat Bootsmann Marc das Schiff rückwärts im ersten Ansatz “eingeparkt”. Das nötigte der Restcrew Respekt ab und darf auch hier mal erwähnt werden.

Da für den Mittwoch Wind bis zu 8 BF (zumindest in Böen) angesagt ist, wird man alles mögliche tun, aber auf keinen Fall den Hafen von Schleswig verlassen. Insofern bedarf es auch keiner weiteren Planung und man könne sich nunmehr, so Dr. Rudi, mit den kulinarischen Genüssen der in Hafennähe befindlichen Lokaltitäten befassen, was im übrigen auch weniger anstrengend sei.

Guten Appetit!

Yachhafen Laboe und segelnde Osterhasen..

Welch merkwürdige Einleitung für den schnöden Törnbericht, der sich hinter der zurückgelegten Wegstrecke zwischen Rendsburg und der Kieler Förde, eben Laboe, verbergen kann. Im dortigen Yachthafen, vielen von einer Vielzahl Überfügungstörns bestens bekannt, befindet sich die HEIDE-WITZKA nunmehr, und da das Schiff dort ist, kann die Crew nicht weit sein.

Der Weg dorthin gestaltete sich, so die Auskunft des gestern erwähnten Akademikers, aus nautischer Sicht wenig aufwändig. Lediglich in der Schleuse Holtenau bedurfte es des beherzten Eingreifens der Crew, um einer verirrten britischen (ob nun Engländer, Schotten oder gar Waliser entzieht sich meiner Kenntnis) Besatzung eines von ebendort kommenden Segelboote vor dem Untergang zu bewahren.

Die näheren Einzelheiten wurden mir nicht berichtet, gleichwohl, wissend um die Hilfsbereitschaft des Bootsmanns und des Akademikers, insbesondere wenn sich  Segler weiblichen Geschlechts als hilflos erweisen (was sie zweifelsfrei nicht grundsätzlich sind, es sei denn sie kommen von einer Insel), wird es sich entweder um einen dramatischen Zwischenfall mit akuter Lebensgefahr gehandelt haben oder ein solcher ist durch die Hilfeleister herbeigeführt worden. Das Einzige, was ich in Erfahrung bringen konnte, ist, dass der Schleusenbetrieb in Holtenau nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden konnte.

Im Anschluß an die heldenhafte Rettungstat tat (hört sich seltsam an, ist grammatikalisch aber durchaus korrekt) der Bootsmann das, was er immer tut, wenn er bei Wind nicht von Kanalbegrenzungen beengt ist. Er grummelte und setzte die Segel.

Das Setzen der Segel ist, wie vermutet, dem Wind geschuldet, und somit ist die HEIDE-WITZKA einer artgerechten Verwendung zugeführt worden (hatten wir eine gleichartige Diskussion nicht schon gestern), das Grummeln ist dem Umstand geschuldet, dass die Crew, weil es deutlich nach 11.00 Uhr war (niemals Bier vor 11.00 Uhr sagt Skipper Otto), Bier trinkt, der Bootsmann aber heute Abend fahren muss und deswegen Orangensaft trinken musste.

Foto

Was haben denn nun, diese Frage bewegt den geneigten Leser nach Lesen der Überschrift sofort, Laboe und die HEIDE-WITZKA und Osterhasen, die sich auf deutlich nicht artgerechte Art fortbewegen, denn nun miteinander zu tun?

Eigentlch ganz einfach, und doch etwas kompliziert: Jonny´s “Grummelfrequenz”, ausgelöst durch den Orangensaft,  bewegte sich im für ihn normalen Bereich. Je besser das Wetter wurde, je mehr er segeln konnte, um so höher wurde diese Frequenz, da er ja heute Abend aus persönlichen Gründen abmustern muss und an Marc übergibt. Er kam also schon ziemlich “grummelig” in Laboe an. Den “Festmacherschluck” musste er auch auslassen, was zu einer deutlichen Frequenzsteigerung führte. Und dann kam das, was ihm den Rest gab:

Zum Abendbrot gab es Salat mit Mören!

Und nun sitzt er da, grummelt auf höchster Frequenz, und schiebt sich, genau während meines Anrufes eine Möhre in den Mund, was ein namentlich nicht genanntes Mitglied der Crew zu dem Vorschlag veranlasste, den Bootsmann anläßßlich des nächsten Osterfestes als Osterhasen einzusetzen.

Foto1

Der Rest des Telefonates ging leider in größerem Stimmengewirr und einem Laut, der klang, als wenn jemand über Bord gegangen sei, unter.

Ich werde morgen mal vorsichtig nachfragen. Beim Skipper, nicht beim segelnden Osterhasen.

 

Tatort Rendsburg

Die Frage aller Fragen stellt sich am heutigen Abend wie folgt:

Wenn die Besatzung der HEIDE-WITZKA, nach 68 Kanalkilometern unter Motor, relativ genervt ob der eines im Normalfall windgetriebenen Fahrzeuges unwürdigen Geräuschentwicklung in Rendsburg festmacht, den Weg schnurstracks in ein Lokal mit südländisch aussehendem Personal, welches von sich behauptet, das Lokal, nicht das Personal, das Erste am Platze zu sein, lenkt, und dort den gebotenen Speisen unter Hinzufügen nicht unerheblicher Mengen vergorenen Traubensaftes südeuropäischer Herkunft schwelgt, und dabei derjenige, der zum Einen hauptverantwortlich für diesen Törn und zum Anderen Inhaber eines nachrangigen Qualifikationszeugnis und der Erlaubnis zum Führen motorgetriebener Wasserfahrzeuge mit einer Motorleistung jeneits von 6 PS und gleichzeitig eines akademischen Titels einer mir nicht zur Gänze bekannten wissenschaftlichen Fachrichtung ist, sein Glas mit vergorenem Traubensaft aus südeuropäischer Herkunft über die nicht zur Gänze aus südeuropaischer Herkunft stammende Teigspeise, welche landesweit und üblicherweise als Pizza bezeichnet und deren Herkunft ebenfalls einem südeuropäischen Land zugerechnet wird, was allerdings völlig falsch ist, über ebendiese Teigspeise entleert, dann stellt sich für die Besatzung die Frage, ob dies eine artegerechte Verwendung ebendieses Getränkes ist.

Oder was?

OK, ich gebe nach Hinweis meiner Lebensabschnittsgefährtin (ALAB=Aktuelle Lebensabschnittsgefährtin) zu, dass man dies auch kürzer formulieren könnte, da es unter bestimmten Umständen zu einer temporären Verwirrung des geneigten Lesers führen könnte, was mir einerseits unerklärlich, andererseits sowieso ziemlich egal wäre, und deswegen in Kurzform:

Nach 69 Kilometern unter Motor auf dem Kanal hat die HEIDE-WITZKA in Rendsburg festgemacht, die Crew ist zu Fuss (!!) in eine Pizzeria gewandert und Dr. Rudi hat seinen Wein auf die Pizza eines Mitseglers gekippt. Aus Versehen.

Wobei wir wieder bei der Frage wären, ob dies eine artgerechte Verwendung ist. Ist es nicht sagt der Bootsmann. Wobei sich mir die Frage stellt, ob der Bootsmann das aus seiner eigenorientierten Froschperspektive überhaupt abschließend beurteilen kann, wo er doch überhaupt nicht beteiligt war. Denn der Wein ist nicht auf Jonny´s Pizza gelandet, zum Zeitpunkt des Telefonats war er so mit seiner Pizza-Tonno beschäftigt, dass ich ihn während des gesamten Gespräches keinen Kommentar habe abgeben hören. Und das passiert höchst selten.

Dr. Rudi erklärte, dass das Problem weniger bei der mit Wein getränkten Pizza zu suchen ist, zumal es nicht die seine gewesen sei. Der Umstand, dass der gesamte Inhalt seines Glases dieser nicht (oder doch) artegerechten Verwendung zugführt wurde, führte einen Zustand herbei, der unter Seglern mit dem Begriff “Trockengefallen” bezeichnet wird. Und, nun mal unter uns, das geht ja überhaupt nicht.

Das habe ich das letzte Mal mit Dr. Rudi vor mehreren Jahren in Norwegen erlebt, als uns die norwegische Zollverwaltung aus völlig unverständlichen Gründen den größten Teil unserer Grundnahrungsmittel beraubte. Und dann noch unverschämter Weise Geld dafür haben wollte.

Langer Rede, überhaupt kein Sinn: Dr. Rudi erklärte glaubhaft, dass es das nicht noch einmal erleben wolle (was ich nachvollziehen kann) und habe aus diesem Grunde ein weiteres Getränk geordert. Und hinsichtlich der artgerechten Verwendung lasse er keine Diskussion zu, er verfährt da nach alter Seglertradition:

“An Bord kann jeder machen was ich will!”

Morgen solls nach Strande oder Kappeln gehen, je nachdem, wie sich das Wetter entwickelt.

P.S.: Wieso kommt meine ALAB (Erklärung siehe oben) jetzt und sagt mir eindringlich, ich soll nicht so viel und vor allem was anderes rauchen……..

Nachsatz im Auftrag der ELAG (Einzige Lebensabschnittsgefährtin): Wer mal die Entstehung eines Logbucheintrages wie diesem miterleben will, ist herzlich zu einem Glas Wein eingeladen.  Ich brauche Unterstützung, alleine halte ich das nicht aus.

Durch den NOK in die Schlei..

“Jonny und seine Männer haben die HEIDE-WITZKA wie gewohnt blitzeblank geputzt, die sieht aus wie neu” wußte Dr. Rudi gestern Abend zu berichten.

“Wir sind am Samstag, nachdem wir getankt haben,  mit dem ablaufenden Wasser in Finkenwerder ausgelaufen und, weil mal wieder der Wind genau daher kam, wo wir hinwollten, unter Motor bis nach Brunsbüttel gelaufen. Hier liegen wir nun unmittelbar nach der Schleuse in den Nord-Ostsee-Kanal im Hafen von Brunsbüttel, haben uns “landfein” gemacht und werden nun das abenteurliche Landleben von Brunsbüttel unsicher machen.”

Der genaue Törnplan wird sich dem Wetter anpassen, aber auf dem Zettel mit den “Wunschzielen” stehen Kappeln, Flensburg und die dänische Südsee.

“Einzig der Bootsmann scheint immer noch irgendwie an dem “Atlantiktörn” zu basteln, jedenfalls brummelte er den ganzen Tag in der bekannten Weise. Irgendwas scheint ihm nicht gefallen zu haben……”johann auf dem schiff

Trotzdem ist die Stimmung an Bord ausgezeichnet, das Schiff läuft, als wenn es aus der Werft kommt und wir freuen uns auf einen netten Segeltörn in “heimischen” Gewässern.

Die aktuelle Position der HEIDE-WITZKA am Samstag Abend:

25-05-2014

 

Und weiter geht es…..

Aktuelle Position der HEIDE-WITZKA:

Position23052014

Während sich die letzte Crew von den Anstrengungen der Atlantiküberquerung ausruht, haben Jonny und Marc auf Hochtouren gearbeitet.

Mit dem Ergebnis: Samstag läuft die HEIDE-WITZKA schon wieder aus in Richtung Dänische Südsee. Zunächst mit Jonny als Skipper, am Montag übernimmt Marc dann.

Ich will mal sehen, ob sich das nun seit 8 Monaten mehr oder weniger funktionierte System des Online-Logbuchs fortsetzen lässt. Das liegt aber nicht an mir, sondern mehr an den Skippern. Wenn diese sich dazu durchringen können, mir ab und an mal einen Situationsbericht (fernmündlich, mündlich, schriftlich, per Mail oder sonstwie) zukommen zu lassen, dann führe ich das Logbuch gerne weiter.

Schauen wir mal. Zunächst einmal aber Gute Fahrt für die HEIDE-WITZKA in nunmehr vertrauter Umgebung in der Ostsee.

Übrigens: So fing alles an……………………………………….

Krantermin8

Welcome home….

Die HEIDE-WITZKA ist nach 8 Monaten und mehr als 12000 Seemeilen wieder zuhause.

Die Segelkameradschaft hat dem Schiff und der letzten Crew einen phantastischen Empfang bereitet. Fotos und Geschichten rund um den Empfang folgen in Kürze.

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