Lazy days at the BVI….

British Virgin Islands…alleine der Name verursacht Fernweh bei mir. Passend dazu die Mitteilung der aktuellen “Hardcore-Crew”:

Hallo Karlo,

Morgen werden wir zum langen Schlag nach St. Barth aufbrechen, deshalb lassen wir es heute ruhig angehen. Wer will schon etwas von Hardcore Crew im Internet lesen?

Also ist Proviant bunkern heute morgen angesagt gewesen. Aber ach ja, wir sind ja sozusagen in britischen Territorium und siehe da, Brot scheint bei uns überbewertet zu sein, wie das Bild vom leeren Regal zeigt. Nur wer mag schon Bohnen und Porridge zum Frühstück? Nach längeren Spaziergängen durch Road Town hatten wir aber doch noch Glück und konnten den Schlag nach Coopers Island (12sm) wagen. Coopers Island hat übrigens 6 Einwohner. Für Yachties ist die Insel jedoch ein Hotspot aufgrund des tollen Strands, der einzigartigen Schnorchelmöglichkeiten an den Riffs und nicht zu vergessen, einer bekannten Barefootbar. Der geneigte Leser möge doch selbst entscheiden, was uns hierher zog.

Nach allerlei Viehzeug, das uns auf der Reise begegnete, angefangen vom Meeresleuchten auf der Nachtfahrt, über Albatrosse und Pelikane wurden wir heute mit der Sichtung von einigen Delphinen belohnt.

Nun sitzen wir gemütlich in der Barefootbar, während unsere Heide-Witzka sich sanft vor Anker in der Bucht schwiegt, und bereiten uns intensiv auf den morgigen Tag vor.

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Der Klabautermann an Bord…

Er kam. Zwar nicht um 7.30 Uhr, aber doch so gegen 10 Uhr und hieß Brian. Auch Chris hatten wir vorher zu Gesicht bekommen, ein Wahnsinn, gleich das Doppelpack und mit karibischer Freundlichkeit.

Brian tauchte alsbald in die Tiefen der Bilge und kontrollierte fachmännisch die Filter. Holte dann zwei neue und baute sie ein. Die Maschine startete anschließend perfekt und wurde ausgiebig getestet. Sicher ist eben sicher und kostete ja nur 125 Bucks.

Sind anschließend noch nach Road Town gelaufen und genießen den lauen Abend in einer netten Bar.

 

 

Karibik, wie man es mag..

Hallo Karlo,

Nachdem wir heute morgen den Kraftstofffilter entwässert hatten und das System entlüfteten, sprang die Maschine wie gewohnt an und wir verholten im Hafen, da erst morgen der Marineshop öffnet und wir noch Ersatzteile für den Anschluss der Batterie kaufen wollen.

Dann soll auch Chris kommen. Er ist der Maschinenspezialist und soll vorsichtshalber noch mal drauf schauen, um auszuschließen, dass das Einspritzsystem irgendwo Luft zieht.

Chris muss übrigens so etwas ähnliches wie der Klabautermann sein, alle hier kennen ihn, aber ich glaube, das ihn noch niemand wirklich zu Gesicht bekommen hat. Na, wir hoffen einfach mal…….

Ist ja auch garnicht so schlecht auf Virgin Gorda, wie die anliegenden Bilder von der Devilscave und dem Strand “the Bath” beeindruckend zeigen. Da kann man sich den Text dazu wirklich sparen, oder?

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Erstens kommt es anders…

..und zweitens, als man denkt.

Ein tolles Segeln  mit beständigem Ostwind und wenig Welle brachte uns sicher bis vor die Hafeneinfahrt. Auch die Maschine startete in gewohnter Weise auf Anhieb.

Bei der Zufahrt zwischen den Riffs plötzlich Drehzahlschwankungen und bald drohte die Maschine völlig ihren Dienst versagen zu wollen. Also besser mal den Hafenmeister über Funk auf unser Problem hingewiesen und in Bereitschaft versetzt. Na es ging dann doch noch irgendwie so gerade und wir landeten sicher an den Auslegerstegen.
Werden morgen mal die Filter anschauen, ob da vielleicht Wasser abgeschieden wurde oder irgendwo Luft gezogen wird. Hoffentlich kein Bakterienwachstum im Tank!??

Wir lassen uns den Törn natürlich nicht von Kleinigkeiten verleiten und genießen weiter in vollen Zügen. Die Küche IST einmalig und die Restaurants einzigartig.  Natürlich alles draußen bei angenehm warmen Wind. Lobster selbstverständlich .

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Viel Foto und ein wenig Kommentar…

Manchmal ist es eben nicht nur eitel Sonnenschein, auch in der Karibik

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Nachdem der Tag mit heftigem Regen begann, verließen wir Virgin Gorda gegen Mittag und nahmen Kurs auf Anegada.Ein super Segeltag mit Windstärken um 6 bft und wenig Welle.

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Nach Umschiffung der Riffe ( Verbot für Charterboote) kam sie dann: Anegada.
Den folgenden Bildern gibt es wohl keine Worte hinzu zu fügen.

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Die Heidewitzka ankert sicher auf 2,5 m Wassertiefe. Ab in die Fluten.

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Und dann, ganz unverhofft, traf ich Sie: die Frau meiner Träume, einfach so am Strand lag sie herum. Und Sie hatte einen großen Vorteil: “Sie widersprach nicht dauernd.!”

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Naja, irgendwann habe ich mich dann doch losgerissen. Schließlich warte ja noch ein leckeres Essen am Strand.

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Und dann, ab die Party!!

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Virgin Gorda

Moin Karlo,

Die HEIDE-WITZKA ankerte heute Nacht in der North-Sound-Bay auf Virgin Gorda. Aufstehen und vorm Frühstück schon ins karibische Wasser springen – ein Traum!
Auf den 75 sm von St. Martin trug uns ein schöner Ostpassatwind mit 20 Knoten. Die Wellenhöhe war allerdings mit 4m beachtlich. Besonders an der Stelle, an der der Meeresboden innerhalb einer Meile von 1300 m auf 20 m anstieg, entwickelte sich die Fahrt zum Kampf am Ruder.  Kein Spaß in der Nacht und der Leuchtturm, der in der Karte mit 61 m Höhe und 16 sm Tragweite verzeichnet war, war leider “out of order”. Trotzdem machte die Heidewitzka sicher ihren Kurs.
Heute verholten wir nach Spanisch Town und besuchten den Strand “the barth”, ein Highlight. Nach einem leckeren Essen überlegen wir nun, wohin und der Wind noch tragen soll.
Klar das Schiff und Mannschaft gut drauf sind.
Viele Grüße

Gunther

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Hardcore-Crew am Werk….

Anders als Hardcore kann man das wohl kaum bezeichnen, zumindest meine unmaßgebliche Meinung.

Es war die Rede von einem weiten Schlag nach Norden, wenn man sich den letzten Bericht von Gunter Hammer anschaut. Na ja, dass kann man so oder so betrachten, auf dem Screenshot sieht das schon mal ziemlich weit aus:


Größere Kartenansicht

Gestartet ist die aktuelle Crew, wie gesagt, in Pointe a Pitre auf Guadeloupe. Und angekommen sind sie nach 30 Stunden Segeln auf St. Martin. Gunter sagte eben am Telefon, dass er und die Crew sich das so nicht vorgestellt hatten.

Nix mit langer Dünung und Kaffeefahrt, die Überfahrt, quer zur Dünung, war wirklich, wie der Titel sagt, Hardcore.

Vor zwei Stunden ist die HEIDE-WITZKA von Saint Martin ausgelaufen und macht sich auf den Weg nach Virgin Gorda, auf eine der “Britischen Jungferninseln”.


Größere Kartenansicht

Momentan habe man den perfekten Wind, das Schiff laufe mit 6 Knoten vor einem beständigen östlichen Passatwind, der mit 4-5 BF bläst,  und alles ist in allerbester Ordnung. Schiff und Crew wohlauf, heute habe man noch ca. 30 SM vor sich, was in Anbetracht des ersten Schlages nur als “Kinderkram” zu bezeichnen sei, zumal bei diesen Windbedingungen.

Na, da bin ich ja mal auf den nächsten Anruf gespannt.

Crewwechsel

Samstag ist der nächste Crew-Wechsel auf Guadeloupe vorgenommen worden. Seltsame Dinge sind zu berichten.

Kommodore hat abgemustert und ist für einige Tage, bis zum Rückflug, in ein Hotel gegangen, das als, vorsichtig umschrieben, suboptimal zu bezeichnen ist. So seine Worte und die Worte des Skippers der ablösenden Crew.

Desweiteren ist es zu einem denkwürdigen Ereignis gekommen, welches mich doch ein wenig nachenklich stimmt.

Da übernimmt eine neue Crew, nachdem Kommodore höchstpersönlich zwei Wochen an Bord war……und:

Es ist noch eine größere Menge Getränke an Bord für die Nachfolgecrew.

Hm…..

OK. Soweit diese Meldung. Zur HEIDE-WITZKA berichtete Gunter, dass die Wochen in der Karibik deutliche Spuren hinterlassen hat. Das vordere Positionslicht an Backbord war nur durch das provisorische legen eines neuen Kabels, an der Reling entlang,  zum Leuchten zu bewegen, offensichtlich hat es einen Kabelbruch irgendwo an einer verdeckten Stelle im Originalkabel.

Im Bereich der achterlichen Backbordkoje sind ja die Kabel der GPS-Navigation ebenfalls mehr oder weniger verdeckt verlegt. Die dort befindlichen Lüsterklemmen sind deutlich angerostet und teilweise oxydiert, ein Tribut an die hohe Luftfeuchtigkeit und die Wärme.

Momentan ist aber alles noch funktionsfähig, nur irgendwann müssen wir da ran.

Gunter will heute (Montag) auslaufen, er war mit einem Besatzungsmitglied mit dem Dinge schon mal “um die Ecke” und zeigte sich deutlich beeindruckt von dem Wellengang, der dort herrscht. Nichts im Vergleich zur Ostsee, sagte er. Da sind wir mal gespannt auf den ersten Bericht von ihm, er will heute einen weiten Schlag in Richtung Norden machen. Schaun wir mal……