Reif für die Insel……


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…..hat sich die Besatzung der HEIDE-WITZKA gedacht und hat sich in eine kleine Bucht an einer noch kleineren Insel südlich von Guadeloupe gelegt.

Ich war gestern Abend beruflich nach Oldenburg unterwegs, Aussentemperatur gefühlt ca. 10 Grad celsius (minus versteht sich, wir haben ja schließlich Winter), als mich ein Anruf des Skippers Otto ereilte.

Er wusste zu berichten, dass man lediglich 30 SM über habe, um den Hafen der Übergabe an die nächste Crew zu erreichen. Und da man sich erstens im Urlaub befinde, zweitens die Temperaturen 30 Grad Celsius (…natürlich Plus…was dachtet Ihr denn) nicht dazu beitragen würden, sich beeilen zu wollen und überhaupt habe man es ja überhaupt nicht eilig….hat man in einer malerischen Bucht in Lee einer kleinen Insel südlich von Domenica festgemacht. Und dort lässt man es sich gutgehen.

Dank der überraschend klaren Telefonverbindung und der leistungsstarken Freisprecheinrichtung konnte man leises Wellengeplätscher in die leise Musik des Riggs hören. Mein Kollege, der nicht wußte, von wo der Anruf kam, bekam immer mehr Fragezeichen auf dem Gesicht. Und ich konnte ein wenig Wehmut nicht verbergen, hier so ein Wetter und dort….das Leben ist irgendwie ungerecht.

Na ja, aber Otto versicherte glaubhaft, dass das soooo einfach nun doch alles nicht sei. Es wäre zwar durchgängig warm, das stimme schon, aber dafür sei es auch durchgängig nass. Entweder vom Schweiss, oder aber von dem periodisch auftretenden Regen. Dieser sei zwar ebenfalls warm, aber eben nass. Wie sich Regen nun mal so anfühlt.

Und ausserdem hat es immer Wind. Windstärke 3-4 sei immer da, meistens aber mehr und in Böen dann durchaus mal bis 8. Alls andere als “Kaffeefahrt”. Im Lee der Inseln zwar schön, aber auch dort hat es reichlich Welle. Überhaupt nicht zu vergleichen mit dem Segeln auf der Ostsee.

Hinsichtlich des Ruderdefektes berichtete Otto, dass schlicht und einfach ein Endstück des Seiles aus der Klemme gerutscht sei, was unmittelbar dazu führte, dass sich das Schiff mit dem Ruder nur noch nach Steuerbord lenken ließ. Das Ganze natürlich, wie sollte es anders sein, bei 6 BF und 4 Meter Welle. Tolle Wurst.

Bewährt hat sich Jonnys Idee mit dem Verzeichnis “Was liegt wo?”, ein kurzer Blick darauf und schon war die Notpinne gefunden. Mangels Erfahrung kann ich mir nicht wirklich vorstellen, wie das mit der Notpinne funktioniert, Otte berichtete allerdings, das Reinhard als Rudergänger einige Verrenkungen vornehmen musste, um auf Kurs zu bleiben. Genaueres wird er uns sicher am nächsten Vereinsabend berichten.

Letztlich ist ja alles gut gegangen und der Schaden konnte dann im Hafen auch mit Bordmitteln dauerhaft repariert werden.

Der morgige Tag wird für Faulenzen an der Boje genutzt, am Freitag geht es dann nach Guadeloupe, um dort an die nächste Crew zu übergeben.

 

Alles wieder gut an Bord..

Moin Karlo, das Segeln in karibischen Gewässern und die Lebensweise wird immer vertrauter. Wir sind mittlerweile Regenbogen-Experten.Sie sind wunderbar anzusehen,kurz darauf werden wir nass. Hatten heute einen super Segeltag und das E-Mails schreiben klappt auch. We are the best friends of the Mooring Boys.Ahoi HW

Ausfall der Ruderanlage…..

Kleine Hiobsbotschaft aus der Karibik um 15.25 Uhr:

“Nach einer Überfahrt mit Starkwind und Ausfall der Ruderanlage und zwangsläufigem Steuern mit der Notpinne liegen wir heile an der Mooring bei Roseau.

Konnten die Ruderanlage mit Bordmitteln reparieren, also: Alles OK an Bord der HEIDE-WITZKA

Liebe Grüße von der Crew

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Martinique

Aktuelle Position der HEIDE-WITZKA:


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Alles ist irgendwie “karibisch“…sagte Heike in einem Telefonat gestern Abend.

Selbst die EMails, die wir Dir geschickt haben erscheinen irgendwie lustlos, auf die Reise zu gehen. Zumindest lassen sie sich um nichts in der Welt bewegen, das Postfach des Computers zu verlassen.

Verstehen kann ich sie ja, die Emails. Wer will denn schon den Temperaturwechsel von 30 Grad Celsius (plus) auf 12 Grad Celsius (minus) vornehmen.

Also musste Heike in einem Telefonat berichten, dass es ausser Wärme, Sonne, Regen, Wind und nach wie vor guter Laune an Bord nichts zu berichten gibt. Was ja widerum auch nicht schlecht ist.

Schiff und Crew sind wohlauf, heute liege man im Windschatten von Martinique, der Skipper bewacht das leise schaukelnde Schiff aus einer gesicherten Schattenposition an Bord und hat den Rest der Crew an Land geschickt, um Grundnahrungsmittel wie zum Beispiel Bier einzukaufen.

Morgen werde man dann langsam den Weg Richtung Norden antreten, um dann am Ende der kommenden Woche wieder auf Guadeloupe anzukommen, wo dann schon die nächste Crew wartet. Wobei, Heike und Reinhard müssen ja dann noch mal zwei Wochen….irgendwie ganz schön bitter.

24. Januar 2014 – Dominica

Aktuelle Position der HEIDE-WITZKA:

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Kurze und prägnante Meldung der Crew per SMS:

“Moin Karlo, segeln gleich weiter nach Martinique. Lagen heute Nacht an der Mooring vor Roseau. Schiff und Crew. OK.

Ahoi HW”

Anmerkung des Webmasters: Grundsätzlich bin ich ja gerne bereit ein wenig “Seemansgarn” zu spinnen und kleine Geschichten um die Meldungen herum zu kreieren. Aber mal ehrlich: Diese Meldung ist nun so knapp, dass sich jede Interpretation verbietet. Das schaffe selbst ich nicht.

Maria Galante


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Folgende SMS erreichte mich gestern  Abend:

Wir ankern in der Windabdeckung der Insel “Maria Galante”. Die HEIDE-WITZKA läuft wie verrückt. 23 Seemeilen gesegelt. Matthias testet das Badewasser und stellt Bewuuchs am Schiff fest. Wir konnten gestern nicht auslaufen, weil wir stundenlang vergeblich den Schlüssel vom Dingi gesucht haben.

Liebe Grüße vom Karibiktörn Nummer 3

Crewechsel auf Guadeloupe

Standort der HEIDE-WITZKA:

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Skipper OTTO und seine Crew sind problemlos (zumindest was die Flüge angeht) in der Karibik angekommen und haben die HEIDE-WITZKA übernommen.

Hier der Inhalt der ersten Mail:

Moin Karlo, 

Die Daten vorweg: Temperatur 30°C, Luffeuchtigkeit 70%, Wind E 5 Bft. Nach  dem wunderbaren Frühstück machen wir uns jetzt mit dem Schiff vertraut und werden danach auslaufen. Die grobe Törnrichtung werden südliche Kurse sein.
Sonnige Grüße, Heide-Witzka Crew

Scheinbar traute der “Internet-Beauftragte” der Crew dem Frieden  aber nicht, deswegen kam es gestern in den Abendstunden (Buchholz: 16:18 Uhr / Guadeloupe: 11.00 Uhr ) zu einer kurzen Lagedarstellung per Telefon.

Der Skipper erklärte (glaubhaft), dass es der Crew gut gehe, das Wetter herrlich sei und das alles so sei, wie man sich das in der Karibik wünsche. Wind zwischen 3 und 5 Beaufort, Wassertemperatur deutlich über 20 Grad Celsius.

Die Frage nach den Getränken (schließlich war es bereits 11. oo Uhr) wurde dahingehend beantwortet, dass man aufgrund der Temperaturen Wasser zu sich nehme. (Unglaubhaft, ich hatte öfter die Ehre, mit Otto als Skipper unterwegs zu sein, das kann ich nun wirklich nicht glauben).

Aber egal, der Crew gehts offensichtlich gut.

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